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Orientierung für den Patienten mit "Cranio Mandibulärer Dysfunktion", CMD:

 

Definition der CMD

Die CMD ist eine systemische Muskel- und Nervenerkrankung des Kopf-Schulterbereichs. Sie wird überwiegend durch falsch stehende Zähne, Zwangsbissführung und einen falschen Biss verursacht. (G. Risse)

Zwangsbissführungen und Hebelmomente der Okklusion verursachen die verschiedensten Formen der Muskelverspannungen und Schmerzen im Kopf-Schulterbereich sowie Kiefergelenkkompressionen mit Kiefergelenkknacken, Kiefergelenkschmerzen, Kiefergelenkdeformationen und darüber hinaus folgenden abnormen Vestibularimpulsen des Ohrbereichs. (DGZMK / H.T. Kelly / D.J. Goodfriend / G. Risse)

Diese abnormen Vestibularimpulse verursachen Erscheinungen wie Tinnitus, Schwindel, Ohrdruck, Übelkeit, Sehstörungen, Konzentrationsschwächen und Müdigkeit. (H.T. Kelly / D.J. Goodfriend)
 

Folgen bei nicht ursächlicher Therapie:

Wird die CMD-Erkrankung nicht ursächlich behandelt, kann aus einer primären Muskelverspannung, Muskelspasmen eine Sehnen- und Nervenentzündung mit chronischem Schmerz entstehen. Symptomatische Behandlung der Einzelerkrankung oder der lokalen Schmerzen führten selten zur dauerhaften Beseitigung der Schmerzen und oftmals zur Fixierung der Schmerzen im Gehirn, der sog. Migräne. 
Erfolglose symptomatische Behandlungen führen dann häufig zur Verzweiflung der Patienten und zu sekundären Psychosen und sogar zur Arbeitsunfähigkeit und Gefährdung des Autoverkehrs durch Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen. 
Siehe auch Kapitel IV 
PDF-Text "Der biomechanische Teufelskreis"
 

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Impressum:
Institut für Craniomandibuläre Dysfunktion - ICMD
- Dr. Georg Risse - Raesfeldstraße 15 - 48149 Münster - 
- Tel. 0251-294959 -
  - dr-risse@muenster.de -

Zuständige Kammer: Zahnärztekammer Westfalen-Lippe Münster
Berufsbezeichnung: Fachzahnarzt für Kieferorthopädie


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