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Definition der Craniomandibulären Dysfunktion, CMD
Die CMD ist eine systemische Muskel- und Nervenerkrankung des Kopf-Schulterbereichs. Sie wird überwiegend durch falsch stehende Zähne, Zwangsbissführung und einen falschen Biss verursacht.
(G. Risse)
Zwangsbissführungen und Hebelmomente der Okklusion verursachen die verschiedensten Formen der Muskelverspannungen und Schmerzen im Kopf-Schulterbereich sowie Kiefergelenkkompressionen mit Kiefergelenkknacken, Kiefergelenkschmerzen, Kiefergelenkdeformationen und darüber hinaus folgenden abnormen Vestibularimpulsen des Ohrbereichs.
(DGZMK / H.T. Kelly / D.J. Goodfriend / G. Risse)
Diese abnormen Vestibularimpulse verursachen Erscheinungen wie Tinnitus, Schwindel, Ohrdruck, Übelkeit, Sehstörungen, Konzentrationsschwächen und Müdigkeit.
(H.T. Kelly / D.J. Goodfriend)
Die CMD-Kieferorthopädie / Orthodontie ist eine Neuausrichtung der Kieferorthopädie: eine ganzheitliche Systemtherapie des Kopf-Schulterbereichs mit seinen vielfältigen Erkrankungen, eine Therapie der sog. Craniomandibulären Dysfunktion, CMD.
Das Biokybernetische Rückkoppelungssystem des Kauorgans
Die Neuausrichtung der Kieferorthopädie auf die „CMD-Kieferorthopädie“ erfolgt auf der Basis der Bio-Funktionellen Kieferorthopädie / Orthodontie, BFO, einer neuen Diagnostik und Therapie, durch eine individuelle Zahnstellungskorrektur auf der Basis „Funktioneller Anatomie“, neuer Systemtechniken und Systemwissenschaften, sowie auf der Basis umfassender Qualitätsleitlinien.
Diese Neuausrichtung ermöglicht eine ursächliche Prophylaxe und Therapie der vielfältigen CMD-Erkrankungen bei jugendlichen wie erwachsenen Patienten.
Erst die CMD-Kieferorthopädie definiert den medizinischen Auftrag der Kieferorthopädie und die Berechtigung für Kassenleistungen.
Die CMD-Kieferorthopäde / Orthodontie ist somit
Ansprechpartner für das Heer der Patienten mit den verschiedensten Formen der
CMD-Erkrankungen.
Krankenkassen und Sozialsysteme können mehrstellige Millionenbeträge mit der Einführung der CMD-Kieferorthopädie / Orthodontie einsparen. Kieferorthopädie und richtig funktionierende Zähne sind die Basis der gesamten Zahnheilkunde und CMD
Therapie.
Hat sich auf Grund der Diagnostik und Befunde ergeben, dass falsch stehende Zähne oder Dysfunktionen der Okklusion die Ursache einer komplexen CMD-Erkrankung oder einer sich manifestierenden CMD-Erkrankung bei erwachsenen und jugendlichen Patienten sind, so ist es wirtschaftlich,
dass Krankenkassen die Kosten für eine CMD-Diagnostik und ursächliche Therapie und Prophylaxe speziell durch kieferorthopädische Massnahmen übernehmen oder sich
beteiligen, da wissenschaftliche Studien eine bis zu 90%ige Heilung der CMD-Erkrankung durch Herstellung einer funktionellen Okklusionskurve belegen. Eine überwiegende Finanzierung der Behandlung der Symptome der CMD-Erkrankung u.a. durch Schmerzmedikamente widerspricht dem Wirtschaftlichkeitsgebot der Krankenkassen mit eigener Haftung (BGH 25.11.2003 - 4StR 239/03-LG Kaiserslautern) und dem § 2,
Abs. 1 SGBV: "Qualität und Wirksamkeit der Leistungen haben dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu entsprechen und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen."
Jeder Patient soll im Einzelfall schriftlich diese Entscheidung von seiner Krankenkasse
einholen.
Das CMD-Institut ist bemüht, mit den verschiedensten Krankenkassen Verträge abzuschließen, damit den notleidenden Patienten eine medizinische Orientierung und Perspektive gegeben wird und zudem eine finanzielle Unterstützung.


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