CMD - Institut für Craniomandibuläre Dysfunktion - Dr. Georg Risse

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Institut und Praxis Dr. Georg Risse für


  • Individuelle und ursächliche Therapie komplexer Dysfunktionen der Kiefer und  der Halswirbelsäule, HWS, mit ihrem "Inhalt", dem oberen Rückenmark und direkter neurologischer und vaskulärer Versorgung des Gehirns und des Körpers.


  • Die Kiefer und der Kauapparat mit Zungenbein sind über die Atlasgelenke direkt durch Sehnen und Muskelzüge mit dem Hinterkopf und der Halswirbelsäule verbunden.


Aktuelles aus der Kieferorthopädie



Definition der Craniomandibulären Dysfunktion, CMD



"Das Behandlungsgebiet des Kieferorthopäden als Orientierung für CMD,Craniomandibuläre Dysfunktion Beitrag G. Risse zum 6. Fachsymposiums der KFO-IG 17.März 2012":
    • Es wird eine Analyse der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur dargestellt.
    • Es wird die Problematik von abgrenzenden Fachdisziplinen als eine Ursache von wissenschaftlicher Desorientierung in Bild und Text vorgetragen.
    • Hierauf aufbauend wird eine interdisziplinäre Orientierung für Diagnostik und  Therapie von definierten Krankheitsbildern vorgestellt.
    • Auch  werden irreführende Okklusionskonzepte der offiziellen Kieferorthopädie als eine wesentliche Ursache von interdisziplinären Krankheiten erläutert.
    • Es wird anhand von Bildern und Texten der ursächliche Zusammenhang von komplexen interdisziplinären Erkrankungen durch eine  dysfunktionelle Okklusion des Kauapparates erläutert.
    • Es wird eine ursächliche Therapie interdisziplinärer Krankheiten durch die sog. CMD-Kieferorthopädie erklärt:
      http://www.dcc-on.de/files/kfo_ig_art_3_2.pdf



Schiefe Zähne - Schiefes Becken.
CMD verursacht CCD.

"Konventionelle Kieferorthopädie" / Straight Wire Technik

Die international anerkannte Forscherin Prof. Dr. B. Melsen, charakterisierte die Straight Wire Technik auf dem Symposium Düsseldorf 09.03.2007:
"Man habe Brackets, die für den Behandler  die Arbeit tun, Bögen, die für ihn denken, und Schraubenimplantate, die retten, was schiefgegangen ist.“ [Prof. Dr. B. Melsen, Symposium Düsseldorf, 09.03.2007, KN, Nr. 4, 07]

"Interdisziplinäre Funktionstherapie", Jürgen Dapprich, Buch, Deutscher Zahnärzteverlag 2016, S. 45:
Funktionelle Kieferorthopädie: "Zur funktionellen Aufstellung der Zähne hat die DGFDT, (Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie) funktionelle Richtlinien in Diagnose und Therapie entwickelt. Die können allerdings mit der derzeitigen offiziellen KFO-Behandlung nicht eingehalten oder erfüllt werden."
Hier muss u.a. auf das Patientenrechtegesetz 2015 u.a. "Aufklärungspflicht" verwiesen werden. (WIKIPEDIA Patientenrechtegesetz)



"Vorteile" der Straight Wire Technik:

  • Da die vorgefertigten "geraden" (flach / straight) Behandlungsbögen praktisch nicht individuell gestaltet / programmiert werden können, kann man nur einen vorgefertigten Einheitsbogen einsetzen.
  • Das erspart einen enormen Zeitaufwand gegenüber einer individuellen, problembezogenen Gestaltung des Behandlungsbogens.
  • Hierdurch: sog. "Kurze Stuhlzeit" des Patienten (schnelle Abfertigung); das Einbinden des Bogens (Aktivieren der Festen Klammer) kann vielfach durch die Helferin erfolgen.
  • Vorteile: Massenabfertigung, Kassen zahlen.
  • Die Straight Wire Brackets werden häufig mit privaten Zusatzkosten "vielfach als besonders schonend" empfohlen.
  • Was möglicherweise mit Straight Wire oder dicken Drähten nicht funktioniert, kann mit Zusatzleistungen dem (Kassen-)Patienten privat in Rechnung gestellt werden. (Zusatzkosten: hin und wieder in Höhe der eigentlichen kieferorthopädischen Kassenbehandlung, "Kassenpatient als Privatpatient")
  • Was funktionell nicht stabil bleibt, "rezidiviert", kann dann mit einem dünnen Draht, sog. "Lifetimeretainer" auf der Innenseite der Frontzähne direkt nach der Straight Wire Behandlung für "ein schönes Lächeln" fixiert werden.
  • Nach "erfolgreicher Begradigung" der Zähne sieht der Kieferorthopäde den Patienten mehr oder weniger nicht mehr. Die Spätfolgen werden dann in den Nachbardisziplinen unter dem Begriff CMD, Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD, "behandelt".
     
Kieferorthopädie - eine Schicksalsfrage

Kieferorthopädie, KFO, ist die Disziplin der Medizin mit der höchsten Stufe der Invasivität und Wirkungstiefe (Wikipedia: Zahnfehlstellung), Basis für die ganze nachfolgende Zahnheilkunde, CMD-Erkrankungen und Persönlichkeitsentwicklung.

Besonders mit dem Wachstum werden durch Kieferorthopädie die gesamten Knochenstrukturen des Kopfes in Größe, Form, Lagebeziehung zueinander, ihre Statik und Funktion, die Kiefergelenke und das Profil verändert.
Damit reicht die Wirkungstiefe selbst der Chirurgie bei Weitem nicht an die Wirkungstiefe der Kieferorthopädie heran.

  • Die Wirkungstiefe der Kieferorthopädie geht wegen der direkten Funktionsbeziehungen zur Halswirbelsäule über die Atlasgelenke -wie unter www.dcc-on.de dargestellt - weit über den Zahnbereich in die gesamte Skelettentwicklung hinaus.

  • Eine dysfunktionelle Lage der Kiefer bewirkt daher auch zwingend ein dysfunktionelles Wachstum und eine abschließende dysfunktionelle Form und -Statik des Schädels und -der Wirbelsäule.

  • Bereits dysfunktionelle Zahnbogenformen, Zahnstellungen, Vorkontakte können komplexe Verwachsungen des Schädels und der Körperstatik zur Folge haben.

  • Die konventionelle Kieferorthopädie ist im Wesentlichen nur bis zum Wachstumsende mit 18 Jahren definiert. Danach wechselt der Patient in die allgemeine Zahnheilkunde. Die Folgen des kieferorthopädischen Behandlungsergebnisses entziehen sich somit in der Regel dem Kieferorthopäden.

  • Verdeckte Dysfunktionen und "Verwachsungen" fallen in der Regel  erst Jahre nach dem Wachstumsende als interdisziplinäre Erkrankungen auf, welche heute als sog. CMD, Craniomandibuläre Dysfunktion definiert werden. Da diese interdisziplinären Krankheitsbilder in den einzelnen Fachdisziplinen nicht erklärt werden können, macht der Patient auch in der Regel (noch) eine lange zermürbende "Ärzteodyssee" durch, welche vielfach beim Psychologen endet.

  • Eine spezielle Kieferorthopädie zur Korrektur einer Zwangsverlagerung der Kiefer durch falsch stehende Zähne, also eine sog. CMD-Kieferorthopädie, ist in der konventionellen Kieferorthopädie unbekannt. Dieses ist schon damit begründet, als in der konventionellen Kieferorthopädie die Zähne nicht nach der Funktionellen Anatomie nach Schumacher ausgerichtet werden, sondern nach der Straight Wire Anatomie nach Andrews.

  • Eine gezielte  Behandlung von komplexen CMD-Erkrankungen ist mit konventioneller Kieferorthopädie u.a. aus obigen Gründen praktisch nicht möglich. Daher wurde auch die CMD-Kieferorthopädie, CMD-KFO, auf der Grundlage definierter Qualitätsleitlinien (I,II,III) als eine neue Fachdisziplin offiziell am 31.07.13 bei der Zahnärztekammer Westfalen Lippe als Organ der Qualitätssicherung eingereicht:
    Neue_Fachdisziplin_Internet_2013t.pdf

Das Patientenrechtegesetz schreibt eine differenzierte Aufklärung zwingend vor.
Interdisziplinäre Bestätigung der CMD-Kieferorthopädie:
"Der wissenschaftlichen Kieferorthopädie ist es bis heute nicht gelungen, den Nachweis ihrer Wirksamkeit zu erbringen (HTA 205 Studie von 2008 des DIMDI, deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information). Das kann ihr auch nur mit einem Paradigmenwechsel hin zur funktionellen-ganzheitlichen KFO gelingen, so wie dies G. Risse in seinen Qualitätsleitlinien der BFO I, II, III (Bio-Funktionelle Orthodontie) bereits erarbeitet hat. Wenn die Wirksamkeit nicht wissenschaftlich nachgewiesen wird, besteht die Gefahr, dass die Krankenkassen die kieferorthopädische Behandlung nicht mehr bezahlen." (J. Dapprich, 2016)
Quellen:
  • J. Dapprich, Interdisziplinäre Funktionstherapie, Kiefergelenk und Wirbelsäule, S. 46, Deutscher Zahnärzteverlag 2016:
    (J. Dapprich u.a.: Ehrenmitglied der richtungsweisenden Gesellschaft DGFDT, Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie)

Qualitätsleitlinien Kieferorthopädie 2007
 
Kieferorthopädie / CMD-Kieferorthopädie, CMD-KFO
Interdisziplinäre Neuausrichtung, Neudefinition der Kieferorthopädie /  Orthodontie zur CMD-Kieferorthopädie / CMD-Orthodontie

  • Qualitätsleitlinien Teil (I)
    "Konventionelle" und interdisziplinäre Grundlagen der Kieferorthopädie /  Orthodontie
     
  • Qualitätsleitlinien Teil (II)
    Grundlagen der "konventionellen" Kieferorthopädie und Paradigmenwechsel  als Grundlage für eine medizinisch definierte Kieferorthopädie, KFO-med,  und als Grundlage einer kieferorthopädischen CMD-Therapie
     

  • Qualitätsleitlinien Teil (III)
    Gesetzmäßigkeiten  von interdisziplinären Wissenschaften in Bezug auf  das Behandlungsgebiet, auf die eingesetzten Apparaturen, Aufklärung und  Versicherungssysteme


Wissenschaftliche Jahrestagung der DGKFO 2000: Grundlagen kieferorthopädischer Behandlungsmethoden
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